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Infos für Bauherren und Vermieter

Wir empfehlen Ihnen Stadtwärme

Denn wer mit Stadtwärme heizt, kann bei Kosten für die Gebäudedämmung sparen, die Installation einer komplexen und kostspieligen Gebäudetechnik vermeiden und damit die Ausgaben für die Gebäudesanierung oder den Neubau verringern.

 

Zertifizierter Primärenergiefaktor

Die Stadtwärme der GWA ist zertifiziert. Mit einem Primärenergiefaktor von 0,0 und einem KWK-Anteil von 69 % kann die Stadtwärme nach dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) als Ersatzmaßahme mit erneuerbaren Energien gleichgesetzt werden.

Als Bauherr können Sie somit bei der Umsetzung Ihres Vorhabens erhebliche Einsparungen erreichen. Denn der Primärenergiefaktor wird beim Neubau und bei Sanierungen bei der Ermittlung des Primärenergiebedarfes für den Energieausweis berücksichtigt.

 

Günstiger Primärenergiefaktor unserer umweltfreundlichen Stadtwärme

Die Primärenergiefaktoren werden für einzelne Energieträger in der Energieeinsparverordnung (EnEV) festgelegt oder wie im Fall der Stadtwärme mittels eines Berechnungsverfahrens ermittelt. Die Faktoren zeigen das Verhältnis von eingesetzter nicht erneuerbarer Primärenergie zur abgegebenen Endenergie. Je niedriger der Primärenergiefaktor, desto niedriger der Einsatz konventioneller Energien (Beispielsweise beträgt der Primärenergiefaktor für Erdgas 1,1).

Der hervorragende Primärenergiefaktor unserer Stadtwärme ergibt sich aus der Einspeisung der Wärme aus der Anklamer Biogasanlage sowie dem Einsatz besonders effizienter Blockheizkraftwerke (BHKW). Diese nutzen das Kraft-Wärme-Kopplungsverfahren (KWK), also die gekoppelte Produktion von Wärme und Strom. Dadurch wird der Energiegehalt der verwendeten Energieträger (im Falle der Anklamer Stadtwärme insbesondere Biogas und Erdgas) nahezu vollständig ausgeschöpft und die Verluste minimiert. Die im Zuge der Wärmeproduktion als Nebenprodukt erzeugte elektrische Energie wird bilanziell berücksichtigt. Das bedeutet: da dieser Strom nichtmehr in konventionellen Kraftwerken generiert werden muss, darf die vermiedene Strommenge der Wärme gutgeschrieben werden (sogenanntes Gutschriftverfahren), wodurch der Primärenergiefaktor sinkt.

 

Was bedeutet das für Hausbauer und Planer?

Die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) setzt durch ihre Vorgaben Grenzen an den maximal zulässigen Jahresprimärenergiebedarf.

Der Primärenergiebedarf des Gebäudes ergibt sich vor allem aus dem Zusammenspiel der energetischen Qualität der Gebäudehülle (Fassade, Dach, Fenster/Türen, Bodenplatte) und der zu seiner Beheizung, Klimatisierung und Warmwasserbereitung installierten Technik. Der Primärenergiebedarf errechnet sich aus dem Produkt des jährlichen Endenergiebedarfs (für Heizung, Warmwasser, Klimatisierung) und des Primärenergiefaktors der hierzu genutzten Energieträger (Erdgas, Strom, Sonnenenergie, Stadtwärme usw.). Je niedriger der Primärenergiefaktor desto einfacher lassen sich die Vorgaben an den Primärenergiebedarf erfüllen und zugleich die baulichen Anforderungen an die Dämmung der Gebäudehülle verringern (unter Einhaltung der gesetzlichen Mindestanforderungen an einzelne Bauteile).

Ein niedriger Primärenergiefaktor ermöglicht Ihnen daher eine kostengünstige und einfache Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben. Gleichzeitig erleichtert Ihnen der Primärenergiefaktor unserer Stadtwärme die Inanspruchnahme der Fördermöglichkeiten der KfW Bankengruppe.

 

Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot für den Anschluss Ihres Gebäudes.